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Reisebericht
von Kai Schrader 'Die Jura im Bodensee'
Die Jura im Bodensee
Am 12. Februar 1864 war der Raddampfer "Jura"
von Romanshorn in Richtung Konstanz unterwegs. Es war
dichter Nebel und bei Münsterlingen tauchte plötzlich
das Dampfschiff "Stadt Zürich" auf. Die Schiffe
kollidierten und bei der "Jura" wurde auf der
Steuerbordseite ein ca. 3 Meter langes Loch, teilweise
unterhalb der Wasserlinie, aufgerissen. Dieses große
Leck führte dann letztendlich auch zum Sinken dieses
wunderschönen Holzschiffes.
Wir waren mit dem TC-Uster
(www.tauchsportuster.ch)
am 17.04. ca. um 8 Uhr auf einem Parkplatz am Bodensee
verabredet. Das hieß 5 Uhr aufstehen! Aber was macht man
nicht alles, um in das schöne ca. 4 Grad warme Wasser zu
kommen...!
Das Wetter war gut und so sind wir nach 15 min entspannt
an der Jura angekommen. Das Seil mit dem Grundgewicht
haben wir zum Abstieg verwendet und auf etwa 36 Metern
war sie dann.
Am Wrack kann man noch sehr viele Details erkennen. Die
Schaufelräder, das Kurbelgehäuse, den angebrochenen
Schornstein und vieles mehr.
Dumm, dass ich Probleme mit meiner 2. Stufe hatte und ich dann keinen Nerv zum
Fotografieren mehr hatte. Glücklicherweise stellte mir
Beat vom TC-Uster ein paar Bilder für diesen Bericht zur
Verfügung. Ich finde es auch gar nicht so falsch, dass
der "Rescue-Kurs" für diesen TG Voraussetzung ist.
Leider ist der TG durch die Tiefe sehr begrenzt und man
ist schnell in der Deko drin. Ja, und dann heißt es
wieder nach oben. Leider!
Übrigens: ich finde es schade, dass kaum jemand mal
einen kleinen Reisebericht verfasst. Ich bin auch nicht
gerade ein Poet, aber es wäre doch schön, die
Erfahrungen von anderen zu lesen.
Ja dann, bis zum nächsten Mal...!
Kai S.
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